Kategorie: Pressemitteilungen
07/2002 Gebäudeleittechnik ist vorteilhaft - aber vergesslich
Gebäudeautomation und Gebäudeleittechnik sind aus modernen Gebäudekomplexen nicht mehr wegzudenken. Die Klima- und Heizungsanlage sorgt für angenehme Temperaturen, die Beleuchtung ist den jeweiligen Anforderungen angepasst, die Sicherheit gewährleisten Rauchmelder, Türcodes und Kameras. Die Mitarbeiter der Leitstelle überwachen die vielfältige Technik, können Zählerstände und Verbrauch registrieren und auf Störungen reagieren. Die laufende Kontrolle, Wartung, Instandhaltung und der mit der Technik verbundene Service sind so rund um die Uhr gewährleistet. Jedoch Gebäudeleittechnik ist vergesslich – mit dem Beheben einer Störung wird diese aus den Programmaufzeichnungen gelöscht. Eine Auswertung in Häufigkeit und Art der Störungen ist oft mühselig. Doch gerade dort liegen Potentiale für künftige Einsparungen an Material, Ressourcen und Kosten. Der Nutzen aus vorangegangenen Erfahrungen ist hier real und messbar.
Die Leistungsfähigkeit der Gebäudeleittechnik in diesen Bereichen kann durch den Einsatz eines Computer Aided Facility Management (CAFM)-Systems unterstützt, erweitert und optimiert werden. Der sinnvolle Datenaustausch der beiden Systeme wird über Schnittstellen realisiert. Ein CAFM-System kann die Verbindung der technischen Prozesse zu infrastrukturellen und kaufmännischen Belangen betrieblicher Abläufe herstellen. Die Software FAMOS zum Beispiel ermöglicht eine übergreifende Auswertung der Störanfälligkeit einzelner Baugruppen oder Bauteile, der benötigten Reparaturleistungen und der resultierenden Kosten. In der technischen Anlagendokumentation des Systems können neben grafischen Daten, Richtlinien und Betriebsanleitungen auch Fehlerdokumentationen hinterlegt werden. Für die Instandhaltung sind das wertvolle Informationen die nicht nur den zeitlichen Ablauf von Dienstleistungen beschleunigen. Zählerstände, zum Beispiel Gas, Wasser oder Energieerhalten im CAFM-System eine entsprechende Kostenstelle und wenn notwendig eine räumliche Zuweisung. Zum Einen erfolgt mit der räumlichen Zuweisung eine verbrauchsgerechte Kostenabrechnung, zum Anderen ist eine Verbrauchs- und Kostenkontrolle in festgelegten Intervallen möglich. Die Gegenüberstellung des aktuellen Standes zu entsprechenden Vergleichsdaten lässt Verbrauchsschwankungen schnell erkennen. Regulierende Maßnahmen können sofort und am richtigen Punkt ansetzen. Internes und externes Benchmarking sind eine effektive Entscheidungshilfe für zukünftige Planungen. Standardisierte Wartungsaufträge werden im CAFM-System termin- und/oder zustandsorientiert ausgelöst. Das heißt, zu einem bestimmten Datum und/oder nach festgelegten Betriebsstunden erfolgt die Ausgabe des Wartungsauftrages an die zuständigen Bearbeiter. Eine weitere Entlastung für die Mitarbeiter der Gebäudeleitstelle ist die Weitergabe von Aufträgen mit dem CAFM-System FAMOS im Störfall. Die Störung wird meist über Telefon, Fax, e-mail oder mündlich gemeldet. Der Mitarbeiter trägt die geschilderten Probleme im Computer ein, vergibt die Priorität und kann den Reparaturauftrag sofort weiterleiten. Über einen Status erfolgt die Information und Kontrolle über den Stand der Arbeiten.
Gebäudeautomation, Gebäudeleittechnik und Facility Management sind Elemente der effizienten, Service orientierten Bewirtschaftung, die sich gegenseitig ergänzen und das Niveau der gesamten Dienstleistungen erhöhen.
Keßler Real Estate Solutions GmbH
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